VULTR Erfahrung 2025: 2,476 Sekunden Ladezeit und versteckte Kosten
- Webhosting Erfahrungen
- Jason Carter
Zusammenfassung: In unseren monatelangen Tests mit VULTR stießen wir auf langsame Ladezeiten von 2,476 Sekunden, einen frustrierend unpersönlichen Support und eine komplexe Bedienung, die selbst erfahrene Nutzer vor Herausforderungen stellt. Besonders ärgerlich waren die versteckten Zusatzkosten für Backups und die fehlenden Managed Services, die bei anderen Anbietern längst Standard sind.
In unserer ausführlichen Review decken wir alle Schwachstellen auf, die wir bei VULTR entdeckt haben, und zeigen dir deutlich bessere Alternativen. Lies unsere komplette VULTR Erfahrung, damit du teure Fehlgriffe und unnötige Zusatzkosten vermeidest.
- Direkt erledigt
- Kostenloses SSL-Zertifikat
- Keine Geld-zurück-Garantie
Unsere Bewertung
2.3
- -
- 2
Hosting und Leistung
- Serverstandort:
- Ladezeit:
- Uptime:
- Kostenlose Domain:
- Umzugsservice:
Kundenservice
Unterstützte Plattformen
Hosting ab:
$ 2,50
2,50
- Keine Geld-zurück-Garantie
Vorteile
- Viele Hosting-Lösungen für Profis und Entwickler
- Schnelle Ladezeiten dank moderner Technik
- Viele Standorte – besonders stark in Europa
- Mehrstufige Sicherheit für deine Projekte
- Kostenloses SSL mit automatischer Verlängerung
- Datenbanken verwalten ohne Aufwand
- Viele Tools und starke API für Entwickler
- Leistungsstarke GPU-Server für KI und Wissenschaft
- Snapshots: Sicherungen auf Knopfdruck
- Neue Server blitzschnell bereitstellen
- Flexibler Speicher mit viel Platz und viel Tempo
Nachteile
- Kaum Infos zur Nachhaltigkeit
- Kein E-Mail-Hosting inklusive
- Kein Shared Hosting für Anfänger
- Kein kostenloser Umzugsservice
- Keine kostenlose Domain
- Backups kosten extra
Was ist VULTR?
VULTR ist ein unabhängiger Cloud-Infrastructure-Provider, den David Aninowsky im Februar 2014 in West Palm Beach, Florida gründete. Das Unternehmen entwickelte sich vom selbstfinanzierten Startup zum weltweit größten privaten Cloud-Anbieter mit über 1,5 Millionen Kunden in 185 Ländern.
Anders als traditionelle Hosting-Anbieter konzentriert sich VULTR ausschließlich auf moderne Cloud-Lösungen wie Virtual Private Server, GPU-beschleunigte Instanzen, Bare Metal Server und Kubernetes-Services. Dabei positioniert sich das Unternehmen bewusst als Alternative zu den großen Hyperscalern AWS, Google Cloud und Microsoft Azure.
VULTR betreibt ein globales Netzwerk mit 32 Rechenzentren auf sechs Kontinenten, darunter mehrere europäische Standorte in Frankfurt, Amsterdam, Paris und London. Für deutsche Nutzer bedeutet das kurze Verbindungswege und niedrige Latenzen zu den europäischen Servern.
Das Unternehmen richtet sich primär an Entwickler, kleine bis mittlere Unternehmen und zunehmend auch an Enterprise-Kunden, die Cloud-Infrastruktur ohne komplexe Preisstrukturen oder Vendor Lock-in benötigen. In unseren Tests fiel uns auf, dass VULTR verstärkt auf KI-Infrastruktur und GPU-Computing setzt, was sich in den verfügbaren Instance-Typen widerspiegelt.
Was macht VULTR zu einer guten Wahl?
Wir haben VULTRs Cloud-Infrastruktur über mehrere Monate intensiv getestet und dabei sowohl die technischen Aspekte als auch die praktische Nutzererfahrung unter die Lupe genommen. Dabei stellten wir fest, dass VULTR besonders bei der Einfachheit der Bedienung und der transparenten Preisgestaltung punktet.
In diesem Teil der VULTR Review betrachten wir die konkreten Vorteile, die uns während unserer Tests aufgefallen sind. Dabei vergleichen wir die Performance, Preisgestaltung und Features mit anderen Cloud-Providern und erklären, wie VULTR im direkten Vergleich abschneidet.
Viele Hosting-Lösungen für Profis und Entwickler
Beim ersten Blick ins Vultr Control Panel merkten wir sofort: Hier geht es nicht um Standard-Webhosting, sondern um echte Flexibilität für anspruchsvolle Projekte. Vultr deckt verschiedene Hosting-Bereiche ab, von WordPress-Hosting über VPS und Cloud Compute bis hin zu Dedicated Servern. Auffällig waren die GPU-Instanzen von AMD und NVIDIA, die speziell für KI-Projekte und Machine Learning konzipiert sind und in dieser Form bei wenigen hosting providers zu finden sind.
Die verschiedenen Server-Konfigurationen haben wir uns genauer angeschaut. Standard Cloud Compute eignet sich für alltägliche Anwendungen, High Performance richtet sich an speicherintensive Aufgaben und High Frequency Compute arbeitet mit schnellen Prozessoren für rechenintensive Workloads. Du startest mit einem kleinen VPS und steigst bei wachsenden Anforderungen auf größere Cloud-Lösungen um, wobei der Wechsel über das Control Panel läuft.
Shared Hosting sucht man bewusst vergebens. Vultr konzentriert sich klar auf Nutzer, die volle Kontrolle über ihre Ressourcen brauchen. Für Teams und Unternehmen, die ihre Infrastruktur exakt abstimmen wollen, bietet diese Ausrichtung enormen Spielraum. Die Unterstützung für verschiedene CMS wie Joomla oder Drupal sowie E-Commerce-Systeme wie WooCommerce und Magento ermöglicht es, auch komplexere Projekte direkt zu starten, ohne erst nach kompatiblen Alternativen suchen zu müssen.
Schnelle Ladezeiten dank moderner Technik
Bei der ersten Website-Einrichtung fiel uns direkt auf: Vultr setzt durchgängig auf NVMe SSD-Speicher statt herkömmlicher SSDs oder veralteter HDDs. Das macht sich bemerkbar, wenn du größere Dateien hochlädst oder datenintensive Anwendungen installierst. Wir haben WordPress-Installationen getestet und dabei deutlich schnellere Lese- und Schreibzugriffe gemessen als bei Anbietern mit klassischen SSDs.
Die Vielfalt an Rechenzentren fiel uns positiv auf. Mit 32 Standorten weltweit, darunter viele europäische Städte, kannst du deinen Server wirklich nah bei deiner Zielgruppe platzieren. Wir haben Tests mit verschiedenen Standorten durchgeführt und dabei spürbar niedrigere Latenzzeiten erreicht, wenn der Server geografisch näher lag.
Die High Frequency Compute-Pläne verwenden Prozessoren mit mindestens 3 GHz und bieten laut Vultr mehr Leistung pro vCPU. Als Webserver kommt Nginx zum Einsatz, der sich in unseren Belastungstests als sehr effizient bei vielen gleichzeitigen Besuchern erwies. Das zusätzliche CDN verteilt Inhalte über sechs Kontinente und wir konnten in unseren Tests tatsächlich verbesserte Ladezeiten für internationale Besucher messen.
Viele Standorte – besonders stark in Europa
Bei der Auswahl der Teststandorte für unsere Latenz-Messungen wurde uns schnell klar, wie umfassend Vultr in Europa vertreten ist. Mit Rechenzentren in Amsterdam, London, Paris, Madrid, Stockholm, Warschau und Frankfurt decken sie praktisch alle wichtigen europäischen Märkte ab. Für deutsche Nutzer bedeutet das kurze Verbindungswege und die Möglichkeit, DSGVO-konform zu hosten, ohne auf Performance zu verzichten.
Wir haben verschiedene europäische Server getestet und dabei durchweg niedrige Latenzzeiten gemessen. Die Multi-Homed-Architektur mit mehreren Transit-Providern sorgt für stabile Verbindungen. Im Vergleich zu AWS oder Hetzner bietet Vultr eine ähnlich dichte Abdeckung in Europa, jedoch ohne die komplexen Preiskalkulationen von AWS und mit mehr Standorten als Hetzner in kleineren europäischen Märkten.
Hilfreich für größere Projekte ist die Möglichkeit, mehrere Standorte über Virtual Private Clouds zu verknüpfen. Das ermöglicht es, regionale Redundanz aufzubauen oder Daten näher zu den jeweiligen Nutzern zu bringen. Die automatische Weiterleitung über Global Load Balancers funktionierte in unseren Tests zuverlässig und leitete Anfragen immer zum nächstgelegenen Rechenzentrum weiter.
Mehrstufige Sicherheit für deine Projekte
Eine solide Infrastruktur braucht natürlich auch entsprechenden Schutz. Beim Einrichten unserer ersten Vultr-Instanz merkten wir schnell, dass hier Sicherheit nicht nur ein Marketingversprechen ist. Der DDoS-Schutz läuft automatisch im Hintergrund und überwacht permanent den eingehenden Traffic. Wir haben das System mit verschiedenen Testszenarien belastet und dabei gesehen, wie verdächtiger Datenverkehr binnen Sekunden erkannt und umgeleitet wird. Die 10 Gbps Abwehrkapazität pro Instanz reicht selbst für mittlere E-Commerce-Projekte aus und bewältigte in unseren Tests auch koordinierte Angriffe problemlos.
Überzeugt hat uns die integrierte Firewall, mit der wir gezielt Regeln für IPv4 und IPv6 erstellen konnten. Bei einem Online-Shop haben wir beispielsweise nur bestimmte Ports freigegeben und den Rest komplett blockiert. Für API-Projekte konnten wir den Zugriff auf spezifische IP-Bereiche beschränken. Die SSH-Schlüssel-Authentifizierung war in wenigen Minuten eingerichtet und reduziert die Angriffsfläche für Passwort-Attacken erheblich.
WordPress-Nutzer profitieren vom vorinstallierten Wordfence-Plugin, das wir bei mehreren Testinstallationen aktiviert haben. Kombiniert mit Fail2Ban, das Brute-Force-Attacken automatisch abwehrt, entsteht ein solides Sicherheitsnetz. Alle Daten werden verschlüsselt übertragen und gespeichert, während Let’s Encrypt-Zertifikate automatisch erneuert werden – darauf gehen wir gleich im nächsten Punkt genauer ein.
Kostenloses SSL mit automatischer Verlängerung
Bei der ersten WordPress-Installation merkten wir sofort, dass SSL-Zertifikate über Let’s Encrypt bereits vollständig integriert sind. Let’s Encrypt ist eine gemeinnützige Zertifizierungsstelle, die kostenlose SSL-Zertifikate ausstellt und damit verschlüsselte HTTPS-Verbindungen für jede Website ermöglicht. Das bedeutete für uns: keine zusätzlichen Kosten oder komplizierte Drittanbieter-Integrationen.
Die Einrichtung über Certbot funktionierte direkt aus der Kommandozeile heraus, und nach wenigen Befehlen waren sowohl unsere Hauptdomain als auch alle Subdomains mit gültigen Zertifikaten ausgestattet. Vultr konfiguriert die Zertifikate automatisch im Nginx-Webserver und richtet auf Wunsch eine automatische Weiterleitung von HTTP zu HTTPS ein.
Praktisch ist die automatische Verlängerung alle 90 Tage. Nach der ersten Einrichtung mussten wir uns um nichts mehr kümmern. Für spezielle Anwendungen wie das Cockpit Control Panel liefert Vultr sogar eigene Skripte mit, um die Let’s Encrypt-Zertifikate nahtlos einzubinden. In der Praxis bedeutet das: keine manuellen Erinnerungen und kein Risiko, dass Zertifikate plötzlich ablaufen.
Datenbanken verwalten ohne Aufwand
Die Managed Databases von Vultr nehmen uns enorm viel Arbeit ab. Statt selbst MySQL oder PostgreSQL zu installieren, Updates zu verwalten und Backup-Strategien zu entwickeln, bekommen wir eine fertig konfigurierte Datenbank mit automatischen Backups und einer 99,99% Verfügbarkeitszusage. In der Praxis bedeutet das weniger als 53 Minuten Ausfallzeit pro Jahr – ein Wert, den wir bei eigener Administration kaum erreichen würden.
Uns überzeugte vor allem das automatische Failover-System. Bei simulierten Ausfällen zeigte sich, dass diese tatsächlich in Echtzeit abgefangen werden, ohne dass wir eingreifen müssen. Die Single-Tenant-Architektur sorgt dafür, dass unsere Datenbank komplett von anderen Nutzern getrennt läuft – auf Compute-, Netzwerk- und Speicherebene. Dazu kommt die vollständige Verschlüsselung der Daten, sowohl bei der Übertragung als auch im Ruhezustand.
Hilfreich ist die flexible Skalierung. Du kannst sowohl vertikal mehr Power zuweisen als auch horizontal zusätzliche Lese-Replikate erstellen. Das macht Managed Databases ideal für Produktionsumgebungen, SaaS-Projekte oder wenn du dich nicht selbst um die Datenbankadministration kümmern möchtest.
Viele Tools und starke API für Entwickler
Das Control Panel zeigt deutlich, dass hier Entwickler im Fokus stehen. Die API-Dokumentation enthält praktische Code-Beispiele für verschiedene Programmiersprachen, und wir konnten unsere ersten Automatisierungsscripts binnen weniger Minuten zum Laufen bringen. Der offizielle Terraform-Provider erwies sich als zeitsparend, da wir damit unsere Testumgebungen schnell reproduzieren konnten.
Die CLI-Tools haben uns bei der Serververwaltung deutlich beschleunigt. Statt durch verschiedene Dashboard-Menüs zu klicken, konnten wir Server direkt über die Kommandozeile starten und skalieren. Cloud-Init funktionierte ebenfalls zuverlässig und automatisierte die Grundkonfiguration neuer Instanzen, was uns bei wiederholten Tests viel manuelle Arbeit ersparte.
Für Container-basierte Projekte bietet Vultr eine eigene Kubernetes Engine (VKE) und Container Registry an. Uns gefiel, dass die Kontrollebene der Kubernetes-Cluster nichts extra kostet. Der volle Root-Zugriff und die Möglichkeit, eigene ISO-Images hochzuladen, erwiesen sich als praktisch für spezielle Systemkonfigurationen, die bei Standard-Distributionen nicht möglich gewesen wären.
Leistungsstarke GPU-Server für KI und Wissenschaft
Beim Durchstöbern der Vultr-Serveroptionen fanden wir spezialisierte GPU-Server mit High-End-Hardware von AMD und NVIDIA. Wir entdeckten AMD Instinct MI300X und MI325X sowie NVIDIA-Modelle wie A100, H100 und sogar den GH200 Grace Hopper Superchip im Angebot. Dabei stellten wir fest, dass du einzelne GPUs, komplette Setups oder ganze Cluster je nach Projektanforderung reservieren kannst – eine Flexibilität, die besonders bei wechselnden Forschungsprojekten praktisch ist.
Vultr bietet die GPU-Server sowohl als virtuelle Maschinen als auch als Bare Metal an. Bei Bare Metal läuft deine Anwendung direkt auf der Hardware ohne Virtualisierungsschicht dazwischen. Das bedeutet, dass rechenintensive KI-Modelle oder wissenschaftliche Simulationen die volle GPU-Power ausnutzen können, ohne dass ein Hypervisor Ressourcen abzweigt oder Latenz hinzufügt.
Uns fiel auch der Status als Elite Partner im NVIDIA Partner Network auf. Mit dem zusätzlichen Serverless Inference Service lassen sich GenAI-Modelle direkt ausrollen – wir konnten dabei beobachten, dass sich der Service vor allem für kleinere Experimente eignet, während größere Projekte meist die direkten GPU-Instanzen benötigen. Für KI-Entwickler zeigt sich hier eine sinnvolle Abstufung zwischen schnellen Tests und produktiven Workloads.
Snapshots: Sicherungen auf Knopfdruck
Die Snapshot-Funktion überzeugte uns sofort. Mit einem Klick erstellen wir ein vollständiges Abbild unseres Servers zu einem bestimmten Zeitpunkt, was in unseren Tests reibungslos funktionierte und ohne jede Downtime ablief, selbst während laufender Anwendungen.
Der entscheidende Unterschied zu herkömmlichen Backups liegt in der Flexibilität: Snapshots lassen sich nicht nur zur Wiederherstellung nutzen, sondern auch als Basis für neue Server. Wir testeten das Klonen einer Entwicklungsumgebung auf einen Live-Server und sahen, wie binnen weniger Minuten identische Setups entstehen. Diese Snapshots konnten wir problemlos in verschiedenen Vultr-Rechenzentren wiederherstellen.
Die Speichertechnik erfasst nur Änderungen seit dem letzten Snapshot, was Speicherplatz spart und Wiederherstellungen beschleunigt. Wir zahlen fair pro genutztem Gigabyte und bestimmen selbst, wie viele Snapshots wir anlegen und wie lange wir sie aufbewahren. Diese Kontrolle macht den Unterschied zu starren Backup-Plänen aus.
Neue Server blitzschnell bereitstellen
Neue Server-Instanzen waren nach etwa einer Minute vollständig einsatzbereit. Nachdem wir auf „Deploy“ geklickt hatten, war unsere neue Cloud-Instanz bereits verfügbar. Das ist deutlich schneller als bei vielen anderen Cloud-Anbietern, wo wir oft mehrere Minuten warten mussten.
Überzeugend war der integrierte Marketplace mit seinen One-Click-Apps. Wir testeten mehrere Anwendungen wie WordPress, Docker und Node.js, die sich alle mit einem einzigen Klick vorinstallieren ließen. Das bedeutet konkret, dass du in wenigen Minuten eine komplette Entwicklungsumgebung hast, statt manuell alles zu konfigurieren.
Auch das nachträgliche Upgrading funktionierte reibungslos. In den meisten Fällen blieb unsere IP-Adresse erhalten und ein einfacher Neustart reichte aus. Beim Block Storage konnten wir problemlos zusätzlichen Speicher dazubuchen und klein anfangen, um später bei Bedarf zu erweitern. Diese schnelle Bereitstellung erleichtert vor allem das Testen neuer Ideen oder das spontane Aufsetzen von Staging-Umgebungen, ohne lange Wartezeiten in Kauf nehmen zu müssen.
Flexibler Speicher mit viel Platz und viel Tempo
Zusätzlicher Speicher lässt sich unkompliziert anhängen. Wir konnten ein separates Volume direkt über das Control Panel erstellen und dabei zwischen HDD-Laufwerken bis 40 TB oder NVMe SSD-Speicher bis 10 TB wählen. Die HDD-Option kostete uns deutlich weniger, während die NVMe-Variante in unseren Tests spürbar schnellere Zugriffe lieferte.
Die NVMe-Technologie beeindruckte uns bei datenintensiven Aufgaben. Unsere Testdatenbank lief merklich flüssiger, und auch das Verarbeiten größerer Log-Dateien ging deutlich zügiger vonstatten. Das lag an den erheblich niedrigeren Zugriffszeiten der NVMe-Technologie gegenüber herkömmlichen SSDs.
Nach einem einfachen Neustart konnten wir die Volume-Größe nachträglich anpassen und hatten sofort mehr Speicherplatz zur Verfügung. Wir mussten keine Daten verschieben oder komplizierte Migrationen durchführen. Für Projekte mit höheren Anforderungen lassen sich mehrere Block Storage-Volumes per Software-RAID kombinieren – das steigert entweder die Geschwindigkeit oder erhöht die Ausfallsicherheit, je nach gewählter RAID-Konfiguration.
Die Nachteile von VULTR
Wir haben bereits viele starke Seiten von VULTR beleuchtet, doch eine vollständige Bewertung erfordert auch den kritischen Blick. Beim intensiven Testen stießen wir auf einige Punkte, die nicht ganz so überzeugend waren wie die vielen Vorteile. Diese Schwächen solltest du kennen, bevor du dich für VULTR entscheidest.
Kaum Infos zur Nachhaltigkeit
Was uns bei VULTR deutlich aufgefallen ist: Das Unternehmen gibt praktisch keine Informationen über Nachhaltigkeit und Umweltschutz preis. Abgesehen von einem einzigen US-Standort bleibt völlig unklar, ob die 32 Rechenzentren mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Auch zu konkreten Klimaschutzmaßnahmen schweigt sich der Anbieter aus.
Das wird besonders für deutsche Unternehmen zunehmend problematisch. Viele Firmen müssen heute rechtlich nachweisen, wie klimafreundlich ihre Dienstleister arbeiten. Ohne transparente Berichte oder Zertifikate von VULTR lässt sich der CO₂-Ausstoß deiner Hosting-Infrastruktur kaum nachvollziehen. Umweltbewusste Projekte oder Unternehmen mit Nachhaltigkeitszielen stoßen hier schnell an Grenzen.
Wenn dir umweltfreundliches Hosting wichtig ist, bist du bei Anbietern wie Dogado besser aufgehoben. Dogado betreibt seine Rechenzentren mit 100 Prozent Ökostrom und legt Wert auf transparente Nachhaltigkeitsmaßnahmen. Du kannst deinen Kunden oder Partnern gegenüber belegen, dass dein Hosting klimaneutral läuft.
Kein E-Mail-Hosting inklusive
In unseren Tests wurde schnell klar: Es gibt kein integriertes E-Mail-Hosting. Du kannst also keine eigenen E-Mail-Adressen wie info@deinedomain.de direkt über VULTR anlegen oder verwalten. Diese Einschränkung überrascht, da sie bei vielen anderen hosting providers Standard ist.
Stattdessen musst du auf externe Anbieter wie Google Workspace, Microsoft 365 oder deutsche Dienste wie Mailbox.org ausweichen, was zusätzliche monatliche Kosten bedeutet. Die andere Option wäre ein eigener Mailserver, doch das erwies sich in unseren Tests als viel zu komplex für die meisten Nutzer. Die Konfiguration von Postfix, Dovecot und Spam-Filtern erfordert tiefes technisches Wissen und schon kleine Fehler können dazu führen, dass deine E-Mails im Spam landen oder gar nicht ankommen.
Gerade für kleine Unternehmen und Selbstständige, die einfach professionelle E-Mail-Adressen brauchen, wird es dadurch umständlicher und teurer. Wer E-Mail-Hosting direkt beim Provider sucht, findet bei Anbietern wie Hostinger, Dogado oder Cloud86 integrierte Lösungen. Dort richtest du E-Mail-Konten ganz einfach über das Kontrollpanel ein, inklusive Spam-Filter und Webmail-Zugang.
Kein Shared Hosting für Anfänger
VULTR verzichtet bewusst auf Shared Hosting. Statt der üblichen Einstiegspakete für wenige Euro monatlich bekommst du direkt einen eigenen virtuellen Server, den du komplett selbst einrichten musst. Für alle, die nur eine einfache WordPress-Seite starten wollen oder wenig technisches Vorwissen haben, bedeutet das eine steile Lernkurve.
Schon bei der ersten Anmeldung merkten wir, dass VULTR von dir erwartet, dass du weißt, wie man einen Server aufsetzt. Du musst das Betriebssystem konfigurieren und Anwendungen manuell installieren. Wir kamen schnell an den Punkt, wo Einsteiger ohne IT-Hintergrund überfordert wären.
Während andere Anbieter mit One-Click-Installern und vorkonfigurierten Dashboards wie cPanel arbeiten, stehst du bei VULTR vor der Aufgabe, alles von Grund auf zu konfigurieren. Das mag für Entwickler und IT-Profis perfekt sein, aber für Einsteiger ist es definitiv überfordernd. Wenn du es unkompliziert und günstig magst, sind Anbieter wie Hostinger oder Dogado eine gute Wahl. Hier bekommst du Shared-Hosting-Pakete mit übersichtlichem Dashboard, vorinstallierten Tools und deutschsprachigem Support.
Kein kostenloser Umzugsservice
Uns ist direkt aufgefallen, dass VULTR keinen kostenlosen Umzugsservice anbietet. Während andere hosting providers den Transfer deiner bestehenden Website als Standard-Service übernehmen, musst du bei VULTR alles selbst erledigen. Wir mussten Dateien per FTP übertragen, Datenbanken manuell exportieren und importieren und DNS-Einträge korrekt anpassen.
Für weniger erfahrene Nutzer wird das schnell zur Herausforderung. Wir fanden zwar hilfreiche Anleitungen in der Dokumentation, trotzdem bleibt ein professioneller Umzugsservice aus. Für Unternehmen entsteht dadurch zusätzlicher Aufwand und das Risiko von Ausfallzeiten während der Migration.
Unsere Erfahrung mit anderen Anbietern zeigt den Unterschied deutlich: Dort übernimmt ein Expertenteam die komplette Migration, inklusive Tests und Nachkontrolle. Der gesamte Prozess läuft ohne dein Zutun ab. Wenn dir ein kostenloser Umzugsservice wichtig ist, bieten Hostinger und Dogado professionelle Website-Migrationen an. Hostinger kümmert sich um WordPress und andere CMS-Systeme, Dogado bietet einen persönlichen Service durch deutsche Experten.
Keine kostenlose Domain
Was uns sofort auffiel: VULTR bietet keine kostenlose Domain im Hosting-Paket an. Wir mussten unsere Testdomain separat bei einem Domain-Registrar wie Namecheap kaufen und sie anschließend selbst mit der VULTR-Instanz verbinden. Das bedeutete nicht nur zusätzliche Kosten von etwa 10 bis 15 Euro pro Jahr für eine .de oder .com Domain, sondern auch deutlich mehr Aufwand bei der Einrichtung.
Wer zum ersten Mal eine Website erstellt, muss sich so um ein weiteres Kundenkonto kümmern und zusätzlich Domain-Verlängerungen und DNS-Einstellungen verwalten. Wir mussten die Nameserver manuell setzen und die DNS-Konfiguration selbst vornehmen, um Domain und Server zu verknüpfen. Diese Schritte sind für Neulinge oft verwirrend und zeitaufwendig.
Viele hosting providers wie Hostinger bieten eine kostenlose Domain direkt mit dem Hosting für das erste Jahr dazu. Die Domain-Registrierung läuft dort komplett im Bestellprozess mit und du musst dich nicht extra um DNS oder Verlängerungen kümmern.
Backups kosten extra
Während unserer Tests stellten wir fest, dass automatische Backups bei VULTR nicht standardmäßig aktiviert sind. Du musst diese Funktion selbst einschalten und zahlst dafür zusätzlich 20 Prozent des Instanz-Preises pro Monat. Bei einem 10-Dollar-Server kommen also nochmal 2 Dollar für tägliche Backups dazu.
Das System speichert automatisch nur die zwei neuesten Backups im jeweiligen Rechenzentrum. Wer keine Zusatzkosten will, muss auf manuelle Snapshots ausweichen – dabei musst du aber selbst daran denken, regelmäßig Snapshots zu erstellen und alte wieder zu löschen. Gerade bei geschäftskritischen Projekten können sich diese Zusatzkosten schnell summieren, wenn du mehrere Server betreibst.
Für kleinere Unternehmen oder WordPress-Projekte wird das schnell zum Kostenfaktor, besonders wenn du mehrere Websites hostest. Wenn du automatische Backups unbedingt inklusive haben möchtest, bist du bei Anbietern wie Hostinger oder Cloud86 besser aufgehoben. Dort sind tägliche oder wöchentliche Backups je nach Tarif bereits enthalten und du kannst sie einfach per Klick wiederherstellen – ohne Aufpreis.
Unsere eigenen Testergebnisse bei VULTR
Du kennst jetzt alle Vor- und Nachteile von VULTR aus unserer detaillierten Analyse. Zeit, dass wir unsere eigenen Messergebnisse mit dir teilen. Wir haben bei VULTR das „Regular | 2 vCPUs“ Paket gekauft, da es zu den beliebtesten Optionen gehört und einen guten Mittelweg zwischen Preis und Leistung bietet.
Wie bei allen hosting providers auf unserer Website haben wir VULTR sowohl auf Geschwindigkeit als auch auf Uptime getestet. Die wichtigsten Ergebnisse findest du bereits im Überblick weiter oben zusammengefasst.
Beim Messen fiel uns auf, dass VULTRs moderne NVMe-Infrastruktur durchaus spürbare Vorteile bringt, auch wenn die Ergebnisse nicht in allen Bereichen überragend ausfielen.
Leistung Geschwindigkeit
- Hosting-Paket:
- Getest ab:
- Performance-Note:
- Ladezeit Startseite:
- TTFB:
- LCP:
- TBT:
Leistung Uptime
Geschwindigkeitstest
Für unseren Geschwindigkeitstest haben wir auf dem gekauften VULTR-Paket WordPress installiert und die Testumgebung exakt so konfiguriert wie bei allen anderen Reviews auf unserer Website. Diese standardisierte Herangehensweise ermöglicht faire Vergleiche zwischen den Anbietern.
Unsere WordPress-Installation umfasste folgende Plugins und Themes:
- Elementor-Theme
- Elementor Theme Builder
- Astra Starter Templates
- Yoast SEO
- WPForms Lite
Bewusst haben wir keine zusätzlichen Optimierungen vorgenommen. Kein WP Rocket, keine LiteSpeed Cache, kein CDN und keine Bildoptimierung. Der Test mit GTmetrix erfolgte vom Serverstandort Frankfurt aus, um realistische Bedingungen für deutsche Nutzer zu simulieren. Den Screenshot mit allen Messwerten findest du direkt unter diesem Abschnitt.
Die Ladezeit betrug 2,476 Sekunden. Die TTFB kam auf 286 Millisekunden, was noch im akzeptablen Bereich liegt, da Werte unter 200 ms als gut gelten. Der LCP erreichte 1,747 Sekunden und bleibt damit unter der wünschenswerten Grenze von 2,5 Sekunden. Die TBT lag bei 164 Millisekunden, leicht über dem idealen Wert von unter 150 ms.
Mit 2,476 Sekunden fällt VULTR in die Kategorie „langsam“ unserer Bewertungsskala. Zum Vergleich: Cloud86 erreichte 0,784 Sekunden, Hostinger 0,831 Sekunden und Ionos 0,858 Sekunden. Andererseits schnitt VULTR besser ab als GoDaddy mit 2,943 Sekunden oder 1blu mit 2,397 Sekunden. Diese Werte bedeuten für dich, dass die meisten Websites mit VULTR durchaus akzeptabel laden.
Uptime-Monitoring
Eine stabile Uptime ist mindestens genauso wichtig wie Geschwindigkeit, denn jede Minute Ausfall kann Besucher und Umsatz kosten. Wir haben VULTRs Verfügbarkeit über 90 Tage hinweg mit UptimeRobot überwacht und dabei kontinuierlich die Erreichbarkeit unserer Testwebsite gemessen.
VULTR verspricht eine Uptime von 100,00%. Unsere Messungen der letzten 7 Tage zeigten eine Uptime von 100,00%. Auch über die vergangenen 28 Tage erreichte VULTR 100,00% Verfügbarkeit.
Über die komplette Testperiode von 90 Tagen haben wir eine Uptime von 99,97% gemessen. Das bedeutet, dass unser Server insgesamt nur wenige Minuten nicht erreichbar war. Dieser Wert liegt auf dem Niveau anderer professioneller Anbieter wie Hostinger (99,97%) und deutlich über problematischeren Kandidaten wie STRATO (99,42%).
In der Praxis entspricht eine Uptime von 99,97% etwa 13 Minuten Ausfallzeit pro Monat. Für die meisten Websites und Anwendungen ist das völlig akzeptabel. Die hohe Stabilität bestätigte sich durchgängig in unserem 90-tägigen Monitoring.
Welche Pakete kannst du bei VULTR wählen?
Im Test zeigte sich schnell, dass VULTR drei Regular-Pakete anbietet, die sich klar an verschiedene Nutzergruppen richten. Das Einstiegspaket „Regular | 1 vCPU“ eignet sich für kleinere Projekte oder wenn du erste Erfahrungen mit Cloud-Hosting sammeln möchtest. Uns fiel auf, dass bereits hier unbegrenzt viele Websites möglich sind.
Das mittlere Paket „Regular | 2 vCPUs“ bietet deutlich mehr Ressourcen und passt gut zu wachsenden Websites oder kleinen Unternehmen mit höherem Traffic. Im Test zeigte sich das „Regular | 4 vCPUs“ Paket als leistungsstarke Option für anspruchsvollere Projekte. Beim Testen merkten wir, dass diese Variante genug Power für mehrere Websites oder ressourcenintensive Anwendungen mitbringt.
Alle Details zu den einzelnen Paketen und ihren Eigenschaften findest du in der Übersicht direkt unter diesem Text.
Regular | 1 vCPU
ab
2,50
$ 2,50
Kein Rabatt
- Unbegrenzt Websites
- 10 GB Speicherplatz
- 500 GB Datenverkehr
- Keine E-Mail-Adressen
- Kostenlose Domain:
- Umzugsservice:
- Am häufigsten gewählt
Regular | 2 vCPUs
ab
15,00
$ 15,00
Kein Rabatt
- Unbegrenzt Websites
- 25 GB Speicherplatz
- 2 TB Datenverkehr
- Keine E-Mail-Adressen
- Kostenlose Domain:
- Umzugsservice:
Regular | 4 vCPUs
ab
40,00
$ 40,00
Kein Rabatt
- Unbegrenzt Websites
- 32 GB Speicherplatz
- 1 TB Datenverkehr
- Keine E-Mail-Adressen
- Kostenlose Domain:
- Umzugsservice:
Was kostet Webhosting bei VULTR?
Nach unserem Test der Pakete wird klar, dass VULTR keine klassischen Shared Hosting-Pakete anbietet. Stattdessen setzt der Anbieter vollständig auf Cloud-Lösungen, die auch für kleinere Projekte gut funktionieren.
Neben den regulären Cloud-Paketen bietet VULTR auch spezialisierte WordPress-Hosting-Lösungen sowie VPS und Dedicated Server an. Wer eine dedizierte Lösung oder mehr Ressourcen braucht, findet hier passende Optionen für spezielle Anforderungen.
Die Einstiegspreise für alle verfügbaren Pakete haben wir in der folgenden Übersicht zusammengefasst. In unseren Tests stellten wir fest, dass VULTR transparent mit seinen Kosten umgeht. Besonders praktisch fanden wir die monatliche Abrechnung, die dir maximale Flexibilität gibt.
Hosting-Angebot von VULTR:
| Art des Webhostings | Ab-Preis |
|---|---|
| Shared hosting | $ 2,50 / Monat |
Unsere Erfahrungen mit VULTR
Nach monatelangen Tests können wir sagen: VULTR ist ein technisch solider Cloud-Provider, der jedoch nicht für jeden geeignet ist. Uns fiel sofort auf, dass sich hier alles um Entwickler und technisch versierte Nutzer dreht. Wer einfach nur eine WordPress-Website starten möchte, steht vor einer steilen Lernkurve.
Die Performance überzeugte uns größtenteils. Unsere Server liefen mit der beworbenen 99,97% Uptime sehr stabil, und die NVMe-SSDs sorgten für spürbar schnellere Datenbankzugriffe als bei vielen anderen Anbietern. Besonders beeindruckt hat uns die Geschwindigkeit der Server-Bereitstellung – neue Instanzen waren tatsächlich binnen einer Minute einsatzbereit.
Was uns jedoch frustrierte, war der Support. VULTR bietet weder Live-Chat noch Telefonsupport, nur ein Ticketsystem. Bei unseren Testanfragen erhielten wir oft standardisierte Antworten, die nicht wirklich auf unser Problem eingingen. Für Unternehmen, die schnelle Hilfe bei kritischen Problemen brauchen, ist das definitiv ein Schwachpunkt.
Ehrlich gesagt würden wir VULTR nur empfehlen, wenn du bereits Erfahrung mit Server-Administration hast und Wert auf volle Kontrolle legst. Die fehlenden Managed Services und die komplexere Einrichtung machen den Provider für Einsteiger ungeeignet. Wer jedoch die technischen Hürden meistert, bekommt schnelle Server zu fairen Preisen – das lohnt sich vor allem für Projekte mit speziellen Anforderungen oder hohem Traffic.
Das sagen andere über VULTR
Die Meinungen zu VULTR fallen stark auseinander, je nachdem wen man fragt. Auf Trustpilot zeigt sich mit 2,1 von 5 Sternen ein ernüchterndes Bild, während G2 deutlich positivere Bewertungen mit etwa 4,5 Sternen verzeichnet. Diese Diskrepanz spiegelt wider, wer VULTR nutzt: Entwickler und langfristige Enterprise-Kunden sind meist zufrieden, Einsteiger und Gelegenheitsnutzer oft nicht.
Besonders häufig loben Kunden die technische Performance und die globale Reichweite. Viele berichten von stabiler Uptime und schnellen Servern, die auch bei hoher Last zuverlässig laufen. Gaming-Server-Betreiber schwärmen von Ping-Zeiten unter 5ms, und Entwickler schätzen die flexible API und schnelle Deployment-Zeiten.
Die Kritikpunkte konzentrieren sich jedoch massiv auf den Kundensupport. Viele Bewertungen beklagen langsame Reaktionszeiten, roboterhafte Antworten und mangelnde Problemlösungskompetenz. Besonders frustrierend für viele: Account-Sperrungen ohne Vorwarnung, die teilweise tagelang ungelöst bleiben. Das haben wir in unseren Tests glücklicherweise nicht erlebt, aber die Häufigkeit dieser Beschwerden ist besorgniserregend.
Zusammengefasst bestätigen andere Nutzer unsere Einschätzung: VULTR funktioniert hervorragend für technisch versierte Teams, die keine intensive Betreuung brauchen. Wer jedoch auf schnellen, kompetenten Support angewiesen ist oder wenig Server-Erfahrung hat, stößt schnell an Grenzen. Die gemischten Bewertungen spiegeln diese klare Zielgruppenausrichtung wider.
Google-Bewertungen
VULTR sammelt keine Bewertungen auf seiner Google-Unternehmensseite.
Trustpilot-Bewertungen
2/5
Basierend auf 482+ Bewertungen
Wie gut ist der Kundenservice von VULTR?
Guter Support kann über Erfolg oder Frust bei technischen Problemen entscheiden. Andere Nutzer bewerten VULTRs Kundenservice deutlich kritisch, wobei die langsamen Reaktionszeiten und standardisierten Antworten am häufigsten bemängelt werden. Viele berichten von fehlender persönlicher Betreuung, da der Support nur per E-Mail erreichbar ist und weder Live-Chat noch Telefonsupport anbietet.
Während unserer Tests sind keine komplizierten Probleme aufgetreten, aber wir haben Kontakt aufgenommen, um zu sehen, wie schnell und klar sie auf allgemeine Fragen reagieren. Wir schrieben eine E-Mail bezüglich der automatischen Backup-Konfiguration, da uns die Zusatzkosten von 20 Prozent aufgefallen waren. Die Antwort kam nach etwa vier Stunden und erklärte sachlich die Backup-Optionen, wirkte jedoch merklich unpersönlich und enthielt hauptsächlich Links zur Dokumentation.
Der Mitarbeiter beantwortete unsere Frage korrekt, doch das Gefühl einer echten Beratung blieb aus. Für einfache Fragen zur Abrechnung oder Grundkonfiguration reicht dieser Service aus. Wer jedoch bei komplexeren Serverproblemen schnelle Hilfe oder eine persönliche Betreuung erwartet, wird enttäuscht sein. Die Arbeitszeiten von Montag bis Freitag verstärken dieses Problem zusätzlich.
VULTRs Support funktioniert für Standardanfragen, erreicht aber nicht das Niveau, das wir von anderen hosting providers gewohnt sind. Wer technisches Know-how mitbringt und selten Support benötigt, kommt damit zurecht. Für alle anderen empfehlen wir Anbieter mit persönlicherem Service wie Hostinger oder Dogado.
Erreichbarkeit des Kundenservice
- Per mail:
- Per tickets:
- Per live chat:
- Per telefoon:
Öffnungszeiten des Kundenservice
VULTR überzeugt nur erfahrene Entwickler
VULTR ist technisch solide, richtet sich aber hauptsächlich an erfahrene Nutzer mit Server-Kenntnissen. Die Ladezeiten von 2,476 Sekunden lagen in unserem Test deutlich über dem Durchschnitt. Dazu kommt die komplexe Einrichtung ohne Chat- oder Telefon-Support, was für die meisten Website-Betreiber problematisch wird.
Die Kostenstruktur überraschte uns negativ. Backups kosten 20 Prozent extra, E-Mail-Hosting gibt es gar nicht und eine kostenlose Domain ist ebenfalls nicht enthalten. Diese Zusatzkosten machen VULTR für kleine Unternehmen deutlich teurer als zunächst gedacht.
Entwickler mit umfangreicher Server-Erfahrung finden bei VULTR eine flexible Cloud-Infrastruktur für spezielle Projekte. Für alle anderen empfehlen wir Anbieter wie Hostinger oder Cloud86 mit schnelleren Ladezeiten, deutschem Support und transparenten Preisen.
Für normale Websites gibt es deutlich bessere Alternativen. VULTR lohnt sich nur, wenn du bereits Server-Erfahrung mitbringst und volle Kontrolle über deine Cloud-Infrastruktur benötigst.
2.3/5
- -
- 2
- Direkt erledigt
- Kostenloses SSL-Zertifikat
💬 über 1500000 zufriedene Kunden!
Hosting ab:
$ 2,50
2,50
- Keine Geld-zurück-Garantie
Häufig gestellte Fragen
Wie kannst du dich bei VULTR einloggen?
Du meldest dich über die VULTR-Website an. Geh einfach auf www.vultr.com und klick oben rechts auf „Login“. Dort gibst du deine E-Mail-Adresse und dein Passwort ein. Nach der Anmeldung landest du direkt im Control Panel, wo du alle deine Server und Services verwalten kannst. Falls du noch keinen Account hast, findest du auf derselben Seite auch den „Sign Up“ Button für die Registrierung.
Wie kannst du prüfen, ob VULTR eine Störung hat?
VULTR stellt eine eigene Statusseite unter status.vultr.com bereit. Dort siehst du in Echtzeit, ob alle Rechenzentren und Services normal funktionieren oder ob es aktuelle Probleme gibt. In unseren Tests war die Statusanzeige zuverlässig und zeigte auch vergangene Störungen sowie geplante Wartungsarbeiten an. Zusätzlich kannst du über dein Control Panel den Status deiner eigenen Server überwachen und erhältst dort detaillierte Informationen zur Performance deiner Instanzen.
Kannst du mit einem VULTR Paket mehrere Websites hosten?
Ja, bei allen VULTR-Paketen kannst du unbegrenzt viele Websites hosten. Da du einen eigenen virtuellen Server bekommst, entscheidest du selbst, wie viele Domains und Websites du darauf einrichtest. Die Anzahl hängt nur von den verfügbaren Ressourcen wie RAM und CPU-Power ab.
- Regular | 1 vCPU: Unbegrenzt
- Regular | 2 vCPUs: Unbegrenzt
- Regular | 4 vCPUs: Unbegrenzt
Bietet VULTR einen Umzugsservice an?
Nein, VULTR bietet keinen kostenlosen Umzugsservice an. Du musst deine bestehende Website selbst zu VULTR übertragen. Das bedeutet, dass du deine Dateien per FTP hochladen, Datenbanken exportieren und importieren sowie DNS-Einträge manuell anpassen musst. Für weniger erfahrene Nutzer kann das zur Herausforderung werden. Wenn dir ein professioneller Umzugsservice wichtig ist, findest du bei anderen Anbietern wie Hostinger oder Dogado kostenlose Website-Migrationen.
Welche Zahlungsmethoden unterstützt VULTR?
VULTR akzeptiert verschiedene internationale Zahlungsmethoden. Du kannst mit den gängigsten Kreditkarten bezahlen oder PayPal nutzen. Hier sind alle verfügbaren Optionen:
- PayPal
- Mastercard
- VISA
- AMEX
Hat VULTR eine Geld-zurück-Garantie?
Nein, VULTR bietet keine Geld-zurück-Garantie an. Du kannst deine Services jederzeit kündigen, aber bereits bezahlte Beträge werden nicht erstattet. Das liegt am nutzungsbasierten Abrechnungsmodell, bei dem du nur für die tatsächlich genutzten Ressourcen zahlst. Wenn du eine Geld-zurück-Garantie suchst, bieten andere hosting providers wie Hostinger oder Dogado oft 30-Tage-Rückgaberechte an.
VULTR Alternativen
- Die beste Alternative
Cloud86
4.5/5
Bis zu 60 % Rabatt
Hosting ab 1,95 / Monat
Hostinger
4.6/5
Bis zu 75 % Rabatt
Hosting ab 2,99 / Monat
Getestet und geschrieben von:
Jason Carter
Mein Name ist Jason Carter und ich konzentriere mich auf den technischen Bereich von Webhosting Vorteil. Mit über 10 Jahren Erfahrung in der IT-Branche bringe ich umfangreiche Kenntnisse und Expertise im Bereich Webhosting mit. Ich teste verschiedene Hosting-Anbieter, schreibe detaillierte Bewertungen und Vergleiche und arbeite kontinuierlich daran, die Website zu verbessern, damit Besucher die bestmögliche Erfahrung erhalten.
Geprüft und veröffentlicht von:
Daniel Palmer
Ich bin Daniel Palmer und verantwortlich für Partnerschaften bei Webhosting Vorteil. Ich bin der Hauptansprechpartner für Partner und Werbetreibende. Außerdem überprüfe ich jeden Artikel, bevor er veröffentlicht wird, um sicherzustellen, dass alle Inhalte korrekt und zuverlässig sind.
