DirectAdmin Control Panel: Funktionen und Vorteile für dein Webhosting

DirectAdmin

DirectAdmin ist ein webbasiertes Control Panel, das die Verwaltung deines Webhosting-Pakets vereinfacht. Anstatt komplizierte Serverbefehle einzugeben, nutzt du eine übersichtliche grafische Oberfläche. Das Panel läuft auf Linux-Betriebssystemen und BSD-Systemen und deckt alle wichtigen Aufgaben ab: Website-Verwaltung, E-Mail-Konfiguration, Datenbanken und DNS-Einstellungen.

Dieser Artikel erklärt, welche Funktionen DirectAdmin bietet, wie sich das Panel von Alternativen unterscheidet und warum es besonders für Budget-bewusste Website-Besitzer relevant ist. Du erfährst, welche Sicherheitsfeatures verfügbar sind, wie du dein erstes Hosting-Paket einrichtest und welche deutschen Anbieter DirectAdmin im Jahr 2025 unterstützen.

Inhaltsverzeichnis

Was DirectAdmin ist und wie es funktioniert

DirectAdmin funktioniert wie das Cockpit deines Webhosting-Pakets. Du öffnest die Oberfläche in deinem Browser und siehst alle wichtigen Steuerungselemente auf einen Blick. Das Panel übersetzt technische Server-Aufgaben in verständliche Klicks und Formulare.

Die Software läuft direkt auf dem Server und kommuniziert mit allen wichtigen Diensten: dem Webserver für deine Website, dem Mail-Server für E-Mails, dem Datenbank-Server für WordPress oder andere CMS-Systeme und dem DNS-Server für Domain-Einstellungen. Du musst keine Kommandozeile nutzen, um diese Dienste zu verwalten.

DirectAdmin ist mehrsprachig verfügbar und funktioniert auf Linux- sowie BSD-Systemen. Der Zugriff erfolgt über eine verschlüsselte HTTPS-Verbindung, typischerweise über Port 2222. Dein Hosting-Provider richtet das Panel vor und sendet dir die Zugangsdaten per E-Mail.

Die drei Zugriffsebenen in DirectAdmin für dein Hosting

DirectAdmin arbeitet mit einem klaren Rollenmodell. Jede Zugriffsebene hat spezifische Aufgaben und Berechtigungen. Für die meisten Website-Besitzer ist die Benutzer-Ebene relevant, während Hosting-Provider die Administrator-Ebene nutzen.

Administrator-Zugriff

Der Administrator kontrolliert den gesamten Server. Diese Rolle verwaltet IP-Adressen, Nameserver, Hosting-Pakete und alle Benutzerkonten. Als Admin richtest du ein, welche Ressourcen jeder Kunde erhält: wie viel Speicherplatz, wie viele Datenbanken und wie viele E-Mail-Postfächer.

Diese Ebene ist für Server-Betreiber und Hosting-Provider gedacht. Normale Website-Besitzer benötigen keinen Admin-Zugriff.

Reseller-Zugriff

Reseller sind Wiederverkäufer, die eigene Hosting-Pakete anbieten. Du betreibst beispielsweise ein kleines Hosting-Geschäft und verwaltest 20 Kunden-Websites. Der Administrator gibt dir ein Ressourcen-Kontingent, das du frei auf deine Endkunden verteilst.

Reseller können Benutzerkonten anlegen, Pakete definieren und Support leisten. Sie haben mehr Rechte als normale Benutzer, aber weniger als der Administrator.

Benutzer-Zugriff

Die Benutzer-Ebene ist für Website-Besitzer gedacht, die ihre eigene Website verwalten. Du kannst Domains hinzufügen, E-Mail-Postfächer erstellen, Datenbanken anlegen und FTP-Zugänge einrichten. Alle alltäglichen Aufgaben laufen über diese Ebene, ohne dass du Server-Administration betreiben musst.

Diese Funktionen bietet DirectAdmin für deine Website

DirectAdmin deckt alle wichtigen Bereiche der Website-Verwaltung ab. Die Funktionen sind in logische Kategorien unterteilt, die du über das Hauptmenü erreichst.

Website und Domain-Verwaltung

Du kannst mehrere Domains und Subdomains in einem Account verwalten. Die DNS-Zonen-Verwaltung ermöglicht die Konfiguration von A-Records und anderen DNS-Einträgen. Der integrierte Dateimanager erlaubt Uploads bis 10 MB direkt im Browser. Für größere Dateien nutzt du das FTP-Protokoll.

Apache-Handler lassen dich festlegen, wie der Webserver verschiedene Dateitypen verarbeitet. Du kannst beispielsweise PHP-Versionen pro Domain zuweisen oder spezielle MIME-Types konfigurieren.

E-Mail-Funktionen

E-Mail-Postfächer richtest du in wenigen Klicks ein. Die Konfiguration der E-Mail-Protokolle IMAP und POP3 erfolgt automatisch. DirectAdmin bietet Spam-Filterung, E-Mail-Weiterleitungen und eine Catch-All-Funktion, die alle nicht zugeordneten E-Mails an ein Hauptpostfach sendet.

Für professionelle E-Mail-Nutzung konfigurierst du DKIM-Authentifizierung und SPF-Einträge. Diese Technologien verbessern die Zustellbarkeit deiner E-Mails und verhindern, dass deine Nachrichten im Spam-Ordner landen.

Datenbank-Management

MySQL und MariaDB-Datenbanken erstellst du über das Panel. phpMyAdmin ist integriert und bietet eine grafische Oberfläche für Datenbank-Operationen. Du kannst mehrere Datenbanken pro Account anlegen, was besonders praktisch ist, wenn du mehrere WordPress-Installationen betreibst.

Fortgeschrittene Nutzer profitieren von der Möglichkeit, InnoDB oder MyISAM Storage Engines zu wählen und die Datenbank-Performance zu optimieren.

SSL-Zertifikate und Sicherheit

SSL-Zertifikate sind essentiell für HTTPS-Verschlüsselung und bessere Suchmaschinen-Rankings. DirectAdmin integriert Let’s Encrypt mit automatischer Erneuerung. Du kannst auch eigene Zertifikate hochladen.

IP-Blocking schützt vor Brute-Force-Angriffen. Das Firewall-System lässt dich verdächtige IP-Adressen blockieren oder vertrauenswürdige IPs auf eine Whitelist setzen. Mit dem Pro Pack ist ClamAV für Malware-Scans verfügbar.

Backup und Cronjobs

Automatische Backups planst du mit verschiedenen Optionen: täglich, wöchentlich oder monatlich. Die Wiederherstellung funktioniert über das Panel mit wenigen Klicks. Cronjobs automatisieren wiederkehrende Aufgaben wie regelmäßige Datenbank-Backups oder das Ausführen von Wartungsskripten.

Für VPS-Nutzer sind Snapshots und Backup-Strategien eine sinnvolle Ergänzung zur Panel-eigenen Backup-Funktion.

Webserver-Optionen in DirectAdmin für bessere Performance

Die Wahl des Webservers beeinflusst Geschwindigkeit und Stabilität deiner Website. DirectAdmin unterstützt mehrere Optionen, die du je nach Anforderung kombinieren kannst.

Apache als Standard-Webserver

Apache ist die bewährte Standard-Option mit breiter Kompatibilität. Die Unterstützung für .htaccess-Dateien ermöglicht flexible Konfigurationen ohne Server-Neustart. Du kannst URL-Rewrites, Redirects und Zugriffsbeschränkungen direkt über .htaccess steuern.

Apache wird häufig für Websites mit vielen .htaccess-Regeln oder speziellen Apache-Modulen eingesetzt.

Nginx als Reverse Proxy

Nginx kann vor Apache als Reverse Proxy geschaltet werden oder eigenständig laufen. Ein Reverse Proxy nimmt Anfragen entgegen und leitet sie an Apache weiter, während er statische Inhalte wie Bilder und CSS-Dateien selbst ausliefert.

Diese Kombination verbessert die Performance bei hohen Besucherzahlen erheblich. Nginx verbraucht weniger Ressourcen für statische Inhalte, während Apache die dynamischen PHP-Anfragen verarbeitet.

OpenLiteSpeed für maximale Effizienz

OpenLiteSpeed ist eine Alternative, die besonders ressourcenschonend arbeitet. Die Performance bei dynamischen Inhalten übertrifft oft Apache und Nginx. OpenLiteSpeed ist optional verfügbar und wird häufig für Websites mit hohem Traffic und begrenzten Server-Ressourcen eingesetzt.

Webserver Performance Ressourcen Kompatibilität
Apache Gut Mittel Sehr hoch
Nginx Sehr gut Niedrig Hoch
OpenLiteSpeed Hervorragend Sehr niedrig Mittel

PHP-Versionen und Multi-Version-Support für deine Projekte

Verschiedene Websites benötigen unterschiedliche PHP-Versionen. Eine alte WordPress-Installation läuft möglicherweise nur mit PHP 7.4, während eine neue Website PHP 8.2 nutzt. DirectAdmin ermöglicht es, jeder Domain ihre eigene PHP-Version zuzuweisen.

Das Panel unterstützt drei PHP-Handler: PHP-FPM bietet die beste Performance und Ressourcen-Isolation. FastCGI ist eine bewährte Alternative mit guter Kompatibilität. LSPHP ist speziell für OpenLiteSpeed optimiert und nutzt Opcode-Caching für maximale Geschwindigkeit.

Ein typisches Szenario: Du betreibst zwei Websites auf demselben Hosting-Account. Die erste Website nutzt ein altes Plugin, das nur mit PHP 7.4 funktioniert. Die zweite Website ist neu und benötigt PHP 8.2 für moderne Features. Mit DirectAdmin weist du jeder Domain ihre benötigte PHP-Version zu, ohne dass sich die Konfigurationen gegenseitig beeinflussen.

Warum DirectAdmin so wenig Ressourcen verbraucht

Ressourceneffizienz bedeutet niedrigere Hosting-Kosten und bessere Website-Performance. DirectAdmin verbraucht deutlich weniger Arbeitsspeicher (RAM), CPU-Ressourcen und Speicherplatz als vergleichbare Control Panels.

Metrik DirectAdmin cPanel
RAM im Leerlauf 150-200 MB 500-750 MB
CPU-Last im Leerlauf 0.1-0.3% 1-2%
Disk-Space 300-400 MB 1.5-2.5 GB

Mit DirectAdmin bleiben 300-500 MB mehr RAM für deine WordPress-Website übrig. Auf einem VPS mit 2 GB RAM macht dieser Unterschied den Unterschied zwischen flüssiger Performance und ständigen Ressourcen-Engpässen. Die geringere CPU-Last bedeutet schnellere Antwortzeiten, besonders bei mehreren gleichzeitigen Besuchern.

Für Budget-bewusste Website-Besitzer ermöglicht diese Effizienz günstigere VPS-Pakete. Du kannst mit kleineren Server-Konfigurationen starten und sparst monatliche Hosting-Kosten.

DirectAdmin im Vergleich zu cPanel und Plesk

Die Wahl des Control Panels beeinflusst Bedienkomfort, Funktionsumfang und Kosten. DirectAdmin positioniert sich als schlanke Alternative zu den etablierten Marktführern.

DirectAdmin vs cPanel

cPanel ist der Marktführer mit dem umfangreichsten Feature-Set. Die Oberfläche ist ausgereift und bietet zahlreiche Plugins. DirectAdmin konzentriert sich auf die wichtigsten Funktionen und verzichtet auf Extras, die viele Nutzer nie verwenden.

DirectAdmin verbraucht deutlich weniger Ressourcen, hat niedrigere Lizenzkosten und bietet schnellere Performance auf Budget-Hardware. Die Oberfläche ist übersichtlicher ohne Feature-Überladung. cPanel bietet eine größere Plugin-Auswahl, mehr Drittanbieter-Integrationen und ausführlichere Dokumentation.

DirectAdmin wird häufig für kleine bis mittlere Websites eingesetzt. cPanel findet sich oft in komplexen Hosting-Umgebungen mit speziellen Anforderungen. Anbieter wie ALL-INKL, Hetzner und IONOS bieten beide Optionen an.

DirectAdmin vs Plesk

Plesk ist das einzige Control Panel mit Windows-Support. DirectAdmin läuft ausschließlich auf Linux und BSD. Plesk richtet sich primär an Agenturen und professionelle Hosting-Umgebungen mit Windows-Anforderungen.

DirectAdmin fokussiert auf Linux-Nutzer, die eine kostengünstige und ressourcenschonende Lösung suchen. Plesk bietet mehr Enterprise-Features und bessere Integration mit Microsoft-Technologien, verbraucht aber mehr Ressourcen und kostet mehr.

Automatisierung mit API und CLI für fortgeschrittene Nutzer

Technisch versierte Website-Besitzer und Entwickler profitieren von Automatisierungsmöglichkeiten. DirectAdmin bietet zwei Ansätze für wiederkehrende Aufgaben.

API-Zugriff mit Token-Authentifizierung

Die token-basierte API ermöglicht Skripte und externe Anwendungen, DirectAdmin-Funktionen zu steuern. Du kannst beispielsweise automatisch Kunden-Accounts anlegen, wenn jemand ein Hosting-Paket kauft. Hooks reagieren auf Ereignisse wie neue Benutzer, hinzugefügte Domains oder abgeschlossene Backups.

Die API wird häufig von Resellern genutzt, die Prozesse automatisieren möchten, oder von Entwicklern, die DirectAdmin in eigene Anwendungen integrieren.

CLI für Skriptautomatisierung

Das Kommandozeilen-Interface ermöglicht Systemadministratoren, Routine-Tasks über Bash-Skripte zu automatisieren. Massen-Operationen wie das Anlegen von 50 E-Mail-Postfächern oder das Ändern von DNS-Einträgen für mehrere Domains laufen über CLI deutlich schneller als über die grafische Oberfläche.

CLI wird besonders häufig für Backup-Skripte, Monitoring-Tools und automatisierte Wartungsaufgaben eingesetzt.

Softaculous und Ein-Klick-Installationen für CMS und Webanwendungen

Softaculous ist als App-Installer in DirectAdmin integriert und bietet über 500 Anwendungen zur Ein-Klick-Installation. WordPress, Joomla, Drupal, Magento und PrestaShop installierst du in wenigen Minuten ohne technisches Vorwissen.

Die Installation funktioniert in drei Schritten: Du wählst die gewünschte Anwendung aus dem Katalog, gibst Domain und Admin-Zugangsdaten ein und startest die Installation. Softaculous lädt die Dateien herunter, richtet die Datenbank ein und konfiguriert alle Einstellungen automatisch.

Für Einsteiger ist diese Funktion besonders wertvoll. Du musst keine Dateien per FTP hochladen, keine Datenbanken manuell anlegen und keine Konfigurationsdateien bearbeiten. Nach der Installation ist deine WordPress-Website sofort einsatzbereit.

So meldest du dich bei DirectAdmin an und richtest dein Hosting ein

Der Einstieg in DirectAdmin ist unkompliziert. Diese Anleitung zeigt die ersten Schritte für Einsteiger.

Erste Anmeldung im Control Panel

Dein Hosting-Provider sendet dir nach der Bestellung eine E-Mail mit den Zugangsdaten. Die Login-URL hat typischerweise das Format https://deine-domain.de:2222 oder https://server-ip:2222. Port 2222 ist der Standard für DirectAdmin.

Gib Benutzername und Passwort ein. Nach der ersten Anmeldung solltest du das Passwort ändern. Deutsche Anbieter wie Site.de, SoyouStart und Linevast bieten DirectAdmin in verschiedenen Paketen an.

Überblick über die Benutzeroberfläche

Das Dashboard zeigt die wichtigsten Bereiche: Account Manager für Hosting-Einstellungen, E-Mail Manager für Postfächer und Weiterleitungen, DNS-Verwaltung für Domain-Einträge, Dateimanager für Website-Dateien und erweiterte Funktionen für Datenbanken und Sicherheit.

Die mehrsprachige Oberfläche lässt sich auf Deutsch umstellen. Die Menüstruktur ist logisch aufgebaut und gruppiert verwandte Funktionen.

Deine erste Domain einrichten

Füge eine Domain über den Account Manager hinzu. DirectAdmin erstellt automatisch die notwendigen DNS-Einträge. Prüfe die MX-Records für E-Mail-Empfang, wenn du E-Mail-Postfächer nutzen möchtest.

Lade deine Website-Dateien über den Dateimanager hoch. Der Upload im Panel ist auf 10 MB begrenzt. Für größere Dateien nutzt du FTP. Aktiviere anschließend ein SSL-Zertifikat über den SSL-Manager, um HTTPS zu ermöglichen.

Sicherheitsfunktionen in DirectAdmin für deine Website

Sicherheit ist für Website-Besitzer essentiell. DirectAdmin bietet mehrere Schutzmaßnahmen, die du aktiv nutzen solltest.

SSL-Zertifikate und HTTPS-Verschlüsselung

Let’s Encrypt ist kostenlos integriert und erneuert Zertifikate automatisch. HTTPS ist wichtig für Suchmaschinen-Rankings und Besucher-Vertrauen. Die Aktivierung dauert wenige Minuten. Du kannst auch eigene Zertifikate hochladen, wenn du ein kommerzielles SSL-Zertifikat bevorzugst.

Firewall und IP-Blocking

Die integrierte Firewall schützt vor Brute-Force-Angriffen. Du kannst verdächtige IP-Adressen blockieren, die wiederholt falsche Passwörter eingeben. Whitelisting ermöglicht es, vertrauenswürdige IPs von Sicherheitsprüfungen auszunehmen. Diese Funktionen sind besonders wichtig gegen DDoS-Angriffe und automatisierte Angriffswerkzeuge.

Backup-Strategien und Wiederherstellung

Automatische Backups solltest du mindestens wöchentlich planen. DirectAdmin bietet verschiedene Backup-Optionen: vollständige Account-Backups, selektive Backups für einzelne Domains oder Datenbanken und manuelle Backups vor größeren Änderungen. Die Wiederherstellung funktioniert über das Panel mit wenigen Klicks.

Malware-Schutz mit ClamAV

ClamAV ist mit dem Pro Pack verfügbar und scannt automatisch hochgeladene Dateien und E-Mail-Anhänge. Der Scanner erkennt bekannte Malware-Bedrohungen und blockiert infizierte Dateien. Für professionelle Websites mit vielen Besuchern ist dieser Schutz eine sinnvolle Investition.

Deutsche Hosting-Anbieter mit DirectAdmin im Jahr 2025

Mehrere deutsche Hosting-Anbieter bieten DirectAdmin in verschiedenen Preisklassen an. Site.de integriert DirectAdmin in Domain-Pakete mit kostenlosem Webhosting. Diese Option wird häufig von Einsteigern mit kleinen Websites und begrenztem Budget genutzt.

SoyouStart bietet DirectAdmin als Distribution für Dedicated Server. Diese Lösung richtet sich an technisch versierte Nutzer, die volle Server-Kontrolle benötigen. Linevast nutzt DirectAdmin als Standard-Panel für Web-Hosting-Pakete und deckt damit die Bedürfnisse kleiner bis mittlerer Websites ab.

Die Preisklassen variieren erheblich: Budget-Hosting mit DirectAdmin startet bei wenigen Euro monatlich, während Dedicated Server mit DirectAdmin im dreistelligen Bereich liegen. Vergleiche die Ressourcen-Kontingente, Backup-Optionen und SSL-Unterstützung der verschiedenen Anbieter.

Wann DirectAdmin die beste Wahl für dein Hosting ist

DirectAdmin wird für verschiedene Nutzergruppen mit unterschiedlichen Anforderungen eingesetzt. Diese Übersicht hilft bei der Entscheidung.

Für Budget-bewusste Website-Besitzer

DirectAdmin ist deutlich kostengünstiger als cPanel. Die Lizenzkosten für Provider sind niedriger, was sich oft in günstigeren Hosting-Tarifen widerspiegelt. Der geringere Ressourcenverbrauch ermöglicht günstigere VPS-Hosting-Pakete. Mit 300-500 MB RAM-Ersparnis gegenüber cPanel kannst du kleinere VPS-Konfigurationen wählen und sparst monatlich.

Für Reseller und Hosting-Geschäfte

Die klare Rollentrennung zwischen Admin, Reseller und User vereinfacht die Verwaltung von Kunden-Accounts. Reseller erhalten Ressourcen-Kontingente und verwalten Endkunden eigenständig. Die günstigeren Lizenzkosten verbessern die Margen für kleine Hosting-Geschäfte.

Für Entwickler und technische Nutzer

Token-basierte API und CLI-Integration ermöglichen umfangreiche Automatisierung. Raw-Config-Zugang erlaubt erweiterte Anpassungen, die über die grafische Oberfläche nicht möglich sind. Entwickler schätzen die technische Flexibilität und die Möglichkeit, DirectAdmin in eigene Workflows zu integrieren.

Für Einsteiger mit einfachen Websites

Die benutzerfreundliche Oberfläche ist übersichtlicher als cPanel. Softaculous bietet über 500 Anwendungen zur Ein-Klick-Installation. Wenn du einen WordPress-Blog starten möchtest, reichen die Standard-Funktionen von DirectAdmin vollständig aus. Die Lernkurve ist flacher als bei komplexeren Panels.

Fazit

DirectAdmin ist ein ressourcenschonendes und kostengünstiges Control Panel für Linux-basiertes Webhosting. Mit 150-200 MB RAM-Verbrauch im Leerlauf liegt es deutlich unter cPanel und ermöglicht günstigere VPS-Pakete. Die klare Rollentrennung zwischen Admin, Reseller und User vereinfacht die Verwaltung von Hosting-Umgebungen. Alle essentiellen Funktionen für Website-Verwaltung, E-Mail, Datenbanken und Sicherheit sind vorhanden.

Deutsche Anbieter wie Site.de, SoyouStart und Linevast bieten DirectAdmin in verschiedenen Preisklassen an. Vergleiche Hosting-Anbieter mit DirectAdmin und achte auf Ressourcen-Kontingente, Backup-Optionen und SSL-Unterstützung.

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Häufig gestellte Fragen

Was kostet DirectAdmin im Vergleich zu cPanel?

DirectAdmin-Lizenzen sind deutlich günstiger als cPanel-Lizenzen. Während cPanel-Lizenzen je nach Server-Konfiguration typischerweise zwischen 15 und 45 Euro monatlich liegen, bewegt sich DirectAdmin häufig im Bereich von 5-15 Euro monatlich. Viele Hosting-Provider geben diese Ersparnis an Kunden weiter, sodass DirectAdmin-Hosting oft günstiger ist als vergleichbare cPanel-Pakete.

Kann ich von cPanel zu DirectAdmin wechseln?

Ein Wechsel ist technisch möglich, erfordert aber manuelle Arbeit. DirectAdmin bietet keine automatische cPanel-Migration. Du musst Website-Dateien per FTP oder SSH übertragen, Datenbanken exportieren und importieren sowie E-Mail-Postfächer neu einrichten. Für kleinere Websites ist der Aufwand überschaubar. Bei komplexen Hosting-Umgebungen solltest du professionelle Unterstützung in Betracht ziehen.

Welche deutschen Hosting-Anbieter bieten DirectAdmin an?

Site.de integriert DirectAdmin in Domain-Pakete mit kostenlosem Webhosting. SoyouStart bietet DirectAdmin als Distribution für Dedicated Server. Linevast nutzt DirectAdmin als Standard-Panel für Web-Hosting-Pakete. Die Verfügbarkeit variiert je nach Tarif und Server-Konfiguration.

Ist DirectAdmin für Anfänger geeignet?

DirectAdmin ist anfängerfreundlich und übersichtlicher als cPanel. Die Menüstruktur ist logisch aufgebaut und gruppiert verwandte Funktionen. Softaculous ermöglicht Ein-Klick-Installationen für WordPress und andere CMS-Systeme. Die mehrsprachige Oberfläche lässt sich auf Deutsch umstellen. Für Standard-Aufgaben wie Domain-Verwaltung, E-Mail-Konfiguration und Website-Upload benötigst du kein technisches Vorwissen.

Wie viel RAM benötigt DirectAdmin auf einem VPS?

DirectAdmin verbraucht im Leerlauf 150-200 MB RAM. Für einen funktionsfähigen Server mit Webserver, Datenbank und E-Mail-Diensten solltest du mindestens 1 GB RAM einplanen. Mit 2 GB RAM läuft DirectAdmin plus eine kleine bis mittlere WordPress-Website komfortabel. Zum Vergleich: cPanel benötigt 500-750 MB RAM nur für das Panel, sodass du für vergleichbare Performance mindestens 2 GB RAM benötigst.

Unterstützt DirectAdmin WordPress und andere CMS-Systeme?

DirectAdmin unterstützt alle gängigen CMS-Systeme vollständig. Softaculous bietet Ein-Klick-Installationen für WordPress, Joomla, Drupal, Magento und über 500 weitere Anwendungen. PHP-Multi-Version-Support ermöglicht es, verschiedene PHP-Versionen pro Domain zu nutzen. MySQL und MariaDB-Datenbanken erstellst du über das Panel. phpMyAdmin ist für grafische Datenbank-Verwaltung integriert.

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Jason-Carter

geschrieben von:

Jason Carter

Mein Name ist Jason Carter und ich konzentriere mich auf den technischen Bereich von Webhosting Vorteil. Mit über 10 Jahren Erfahrung in der IT-Branche bringe ich umfangreiche Kenntnisse und Expertise im Bereich Webhosting mit. Ich teste verschiedene Hosting-Anbieter, schreibe detaillierte Bewertungen und Vergleiche und arbeite kontinuierlich daran, die Website zu verbessern, damit Besucher die bestmögliche Erfahrung erhalten.

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